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55+

In Sachen Altersbild hat sich ein Paradigmenwechsel vollzogen. Die Lebensbedingungen im Alter, die Erwartungen älterer Menschen an das Leben sowie die gesellschaftlichen Anforderungen an das Älterwerden haben sich verändert. Mit diesem Struktur- und Wertewandel einher geht ein neues, aktives und innovatives Bild vom Alter. Es beteiligt sich mehr am gesellschaftlichen Leben, zeigt soziale und politische Präsenz und  setzt in Bereichen wie Soziales, Bildung und Kultur starke Akzente.

Das schöpferische Potenzial der Menschen endet folglich nicht mit dem Eintritt in den Ruhestand. Im Gegenteil, das persönliche Engagement besitzt für viele Ältere einen hohen Stellenwert. Die Motive für ein Engagement haben sich allerdings mehr vom traditionellen Ehrenamt weg hin zu einem  freiwilligen Engagement gewandelt. Es geht den „jungen Alten“ heute  um eine Balance von Geben und Nehmen, von Selbstverwirklichung und Gemeinwohlorientierung. In diesem Zusammenhang ist das freiwillige Engagement für die Zukunftschancen von Kirche und Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Denn viele ältere Menschen möchten sich engagieren und ihre Kompetenzen und ihre Lebenserfahrung weitergeben. Gleichzeitig nehmen in Kirche und Gesellschaft die Lebensbereiche weiter zu, die ohne ehrenamtliches Engagement nicht mehr organisierbar sind.

 

 

Martin Erhardt (Bildungsarbeit mit Älteren)

Tel. 06151/6690-186 

E-Mail: martin.erhardt@ekhn.de  

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