• grandma-612016
  • grandfather-1413784
  • garden-show-1722008
  • OD0U
  • granny-1280445
  • yoga-1434787
  • OAVDCH
  • grandparents-2198053
  • countryside-1807527
  • women-friends-1577910
  • O6I4JL
  • beach-2090181
  • man-505353
  • dependent-100342
  • O6CXPV
  • grandfather-2043611

"Sorgearrangements für alte Menschen von der Politik vernachlässigt"

Das Netzwerk Leben im Alter in der EKHN wendet sich am 6. September 2017 mit folgender Erklärung an die Öffentlichkeit:

"Die Bedeutung der Altenhilfe in den Kommunen wird von der Sozialpolitik in Bund und Ländern trotz der weiterhin erheblich ansteigenden Zahl alter Menschen in der Bevölkerung nach wie vor vernachlässigt", so die Analyse des Netzwerks Leben im Alter in der EKHN.
Kommunen hätten heute weniger Gestaltungsmöglichkeiten, was die Lebensverhältnisse alter Menschen angeht. Und das, obwohl die Zahl sehr alter Menschen sehr stark ansteige. Die Einführung der Pflegeversicherung habe diese Negativentwicklung der kommunalen Altenhilfe befördert. Sie sehe vor, dass die Pflegekassen für Pflegestrukturen zuständig sind, ohne dass diese über die lokalen Kenntnisse verfügen. Folglich hätten die Kommunen heute keine bzw. nur geringe Spielräume zur notwendigen bedarfsbezogenen Planung und Steuerung von professionellen und nachbarschaftlichen Sorge- und Unterstützungsstrukturen für alte und pflegebedürftige Menschen und stünden weitgehend handlungsunfähig neben einem politisch gewollten unübersichtlichen Pflegemarkt.
Auch der 7. Altenbericht der Bundesregierung vom Oktober 2016 stellt Ungleichheiten bei der Verteilung materieller, sozialer, medizinisch-pflegerischer Ressourcen in den Altengenerationen fest. Die Ungleichheit verstärkt sich dann deutlich, wenn benachteiligte alte Menschen in strukturschwachen und finanziell schlecht ausgestatteten Kommunen leben müssen.
Das "Netzwerk Leben im Alter in der EKHN" erwartet, das sich die Bundes- und Landespolitik intensiv damit befasst, wie tragfähige vernetzte Altenhilfestrukturen in den Kommunen befördert und durch Schaffung entsprechender rechtlich und finanziell notwendiger Handlungsspielräume finanziert werden können. Es fordert die Kandidaten der Parteien auf, zu erklären, wie sie mit den Folgen der Vernachlässigung der Altenhilfe durch die Sozialpolitik konkret umgehen wollen und wie sie zu den Empfehlungen des 7. Altenberichts stehen.

Weiterlesen

Älterwerden liegt im Trend - Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums Pressemitteilung 076 Veröffentlicht am 28.06.2017
 

Älterwerden liegt im Trend

 
Vorstellung von Erkenntnissen aus Studien zu Hundertjährigen / Langlebigen
 
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Elke Ferner, hat heute in einem Grußwort auf der Veranstaltung „Langlebige – Gesundheit und Teilhabe einer Bevölkerungsgruppe mit Zukunft“ die Studien des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft der Charité - Universitätsmedizin in der Hochaltrigenforschung gewürdigt.
 
Hochaltrige sind eine in Forschung und Öffentlichkeit bislang nicht ausreichend beachtete Bevölkerungsgruppe. Dabei ist die Gruppe der über Hundertjährigen die am schnellsten wachsende Altersgruppe in Deutschland.
Die aktuellen Studien der Charité widmen sich diesem neuen Phänomen und stellten heute ihre Ergebnisse zu Lebensperspektiven und zur Versorgungssituation hochaltriger Menschen vor.
 
Der Trend zum immer längeren Leben ist ungebrochen, ein Ende gegenwärtig nicht absehbar. Der 100. Geburtstag kommt immer häufiger vor und ist ein viel bewundertes Jubiläum. Die steigende Zahl Hundertjähriger macht auf beeindruckende Weise sichtbar, dass die Lebenserwartung weiter steigt.